Gänsebraten

Gans … nicht nur zur Weihnachtszeit !

Graugans

Graugans

Zutaten:
1 Gans,
2 bis 4 Äpfel,
Beifuß,
Salz, Mehl,
ca. 1 l Wasser,
ggf. etwas Schweinefleisch

Zeit: ca. 4-6 h (je kg ca. 1 Stunde)

 
Nilgans

Nilgans

Ob Wildgans oder Hausgans, die Zubereitung ist in etwa gleich. Die Gänse unterscheiden sich lediglich in ihrem Gewicht und Fettanteil und an der Anzahl der Schrotkörner.

Zubereitung:
Die Zubereitung sollte am Vortag erfolgen. Dazu die Gans säubern und von innen und außen salzen. Das Schweinefleisch, das gibt einen tollen kalten Frühstücksaufschnitt, in die Gans mit den Äpfeln und dem Beifuß zusammen hineingeben. Danach an Hals und Po mit Nadel und Faden zunähen.

Gänsebraten

Gänsebraten bei www.jagderlebnisse.de

Die Gänsepfanne mit ca. 1/4 Wasser füllen und die Gans hineinlegen und im Backofen bei ca 200°C dünsten. Nach ca. 1 Stunde nachsehen. Wenn zu viel Wasser verdunstet ist ggf. nachfüllen und die Gans drehen bzw. mit der Bratensoße begießen. Ab und zu mit einer Gabel an die fettreichen Stellen stechen, damit das Fett ablaufen kann. Sollte sich zu viel Gänsefett in der Pfanne ansammeln, dann dieses abschöpfen. Das gibt im kalten Zustand einen guten Brotaufstrich. Nach ca. 3/4 der Garzeit (je kg Gans ca. 1 Stunde) den Rücken mit kalten Salzwasser (Tasse mit Wasser und 2 TL Salz) mit Hilfe eines Löffels benetzen und wenn der Rücken leicht braun geworden ist, die Gans letztmalig mit der Brust nach oben drehen. Die Brust nun ebenfalls mit Hilfe von ein wenig Salzwasser und bei geöffneten Deckel braun werden lassen. Hat die Gans eine „gesunde“ Farbe, dann den Deckel schließen und den Ofen aus machen.

Am nächsten Tag hat die Restwärme des Ofens die Gans gut gebräunt und im Normalfall ist sie schön weich. Die Gans nun vorsichtig aus der Pfanne nehmen, Äpfel, Beifuß, Fleisch herausnehmen und in Portionen aufteilen. Dazu die Wirbelsäule der Gans längs herausschneiden. Die zwei entstandenen Hälften dritteln, sodass sechs Portionen entstehen. Die Portionen nun in den Deckel der Pfanne geschickt platzieren und mit etwas Bratensoße zurück in den Ofen. Warm machen und ggf. nachbräunen.

Die Soße in der Pfanne muss nun noch gebunden werden. Dazu ein wenig Mehl mit Wasser in einer Tasse verrühren und in die heiße Bratensoße quirlen. Achtung, nicht zu viel, sonst wird es eine Mehlsoße…!

Die Gans mit Rotkraut, Kartoffel oder Klößen zusammen servieren.

Gänsebraten

Diese Rezepte sind auch hier zu finden.

-Guten Appetit-
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